Ahanit/ Juni 14, 2019/ Der Blick durch Raum und Zeit/ 0Kommentare

Da das Tarot zu einer der beliebtesten Divinationstechniken gehört möchte ich es euch auch als erstes vorstellen.

Was ist überhaupt ein Tarot?

Unter Tarot versteht man ein Kartendeck, mit welchem man über verschiedene Legesysteme in die Zukunft oder auch ins Unterbewußtsein blicken kann. Die Tarot Karten treten heute in mannigfaltigen Erscheinungen auf, stellen jedoch, wenn man von der Verwendung der Skat Karten absieht, immer ein Set aus Elementen und Archaetypen dar, welche sich im Laufe der Jahrtausende im allgemein gültigen Zusammenhang gebildet haben.

Ursprung des Tarot.

Der Ursprung des Tarot liegt in den Tiefen der Zeit verborgen. Sicher ist jedoch das die Entwicklung der Archaetypen bereits in Praeägyptischen Zeiten aufgekommen ist. Die erste schriftliche Definition und Typisierung erhalten wir jedoch erst von den Griechen.

Das sollte uns jedoch nicht zu der Annahme verleiten, das sie nicht auch schon vorher in anderer Form divinatorisch genutzt wurden. So sind aus Ägypten diverse „Spiele“ bekannt die zu divinatorischen Zwecken in den Tempeln eingesetzt wurden. Die Positionen der heute bekannten Archaetypen besetzten verschiedene Götter und Geister, aber auch heilige Zeichen, die Hieroglyphen. Anstelle von Karten wurde mit bemalten Steinen, Figuren oder bemalten Knochen „gespielt“.

Die Griechen definierten später die Elemente als die Substanzen aus denen die Welt aufgebaut ist, und kombinierten diese mit der Archaetypentheorie. Doch auch sie hatten noch kein Tarot in unserem Sinne.

Doch die Grundlegenden Theorien waren erschaffen. Mit den Eroberungskriegen der Griechen und später der Römer breiteten sich diese Grundlagen langsam aber sicher in den damaligen Herrschaftsgebieten aus und entwickelte sich unter dem Einfluss weiterer Kulturen zu einem komplexen Ritual und Divinationssystem.

Das erste wirklich belegbare Tarot in unserem Heutigen Sinne stammt aus dem 14. Jahrhundert. Mit dem ersten Auftreten, verbreitete es sich dann auch rasch in ganz Europa. Größtenteils fand es als einfaches Kartenspiel anklang, aber auch die Divination mit den Karten wurde immer weiter verbreitet, wenn dieser Weg auch weit vorsichtiger begangen werden musste.

Die Karten

Heute gibt es eine Vielzahl von Kartendecks die sich Tarot nennen. Allerdings scheint es, dass mittlerweile alles was als Karte angeboten wird, unter den Begriff Tarot abgelegt wird. So haben wir neben den Klassischen Archaetypen und Element Karten, auch einige Runentarots, I-Ging Karten und andere. Doch diese wollen wir außen vor lassen.

Das eigentliche Tarot besteht immer aus einem Kartensatz mit Element und Archaetypen, mitunter in kombinierter Form.

Das Klassische Tarot besteht aus einer großen Arkana, welche die Archaetypen darstellen und einer kleinen Arkana welche aus den Aspekten der Elemente besteht. 
In kombinierten Tarotsätzen, wird meist eine kleine Arkana aufgelegt, in die die Aspekte der Archäetypen eingearbeitet wurden. Ein Spezialfall, der aber immer noch unter Tarot zählt, sind Göttertarots die ohne Elemente auskommen.

Soviel heute zum Tarot, demnächst werde ich hier die Archaetypen behandeln.

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